Radhaus-Archiv: Offener Brief des ADFC
Radwegeproblematik in Naumburg
Und macht die Stadt, ist es
auch nicht richtig!
Offener Brief des ADFC im Burgenlandkreis an das Büro des Oberbürgermeisters
Bernward Küper. Erste Stellungnahme zu den neuen Markierungen auf der
Frayburger Straße unterhalb des Doms:
Sehr geehrter Herr Müller,
hier ist die erste Stellungnahme zu den Straßenmarkierungen der vergangenen
zwei Tage. Es ist nun mal wie immer. Schöne Sommerferien
Mit freundlichen Gruß
Ralph Steinmeyer
Erste kurze Stellungnahme zu den neu angebrachten Markierungen
1. Ob Querschnittsaufteilung (zwischen Schutzstreifen und Restfahrbahn)
regelgerecht ist, müsste man nachmessen. Scheint aber i. w. i. O.
2. Fatal: Die Mittelmarkierung! Bei solchen Schutzstreifen-Markierungen darf
(!) die nicht sein. Sinn der Schutzstreifen ist doch, die Autos zur Mitte zu
bringen und mehr Abstand beim Überholen zu kriegen. Mit Mittelmarkierung
erreicht man das Gegenteil.
(Siehe Foto 1)
3. Die Verwaltung ist verpflichtet, und wird dafür bezahlt, dass sie den
"Stand der Technik" anwendet. Forderung: Die Mittelmarkierung muss
weggefräst werden!
4. Das Ende der Markierung (Richtung Bahnhof) nicht in der Fahrbahn sondern
an der Bordkante ist genau so regelwidrig!
Forderung: Muss geändert werden! - Wir können den Fachleuten sagen, wie!
(Siehe Foto 2)
5. Unklar ist dem ADFC auch noch, wie der Übergang von den Schutzstreifen in
den (schon mehrfach kritisierten, weil einseitigen) Radfahrstreifen ist.
Herr Steinmeyer hatte Herrn Müller mehrmals im Vorfeld auf diese Problematik
angesprochen und auch ein Koordinierungsgespräch erbeten.
(Siehe Foto 3)
Laut Telefonat mit dem Pressesprecher des Obs waren die Markierungsarbeiten
in der Freyburger Straße nicht Sache der Stadt, sondern des Landes, da es
sich um eine Bundesstraße handelt. Er wird die Kritikpunkte aber zu einem
gemeinsamen Planungsgespräch Ende Juni 09 mitnehmen.
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